Antwortschlüssel

Sei ehrlich dir selb­st gegenüber und nutze diesen Antwortschlüs­sel bitte nicht, um dich selb­st über's Ohr zu hauen! ;) Lieber erst die Übun­gen machen und dann nach­schauen, was du richtig und was falsch gemacht hast — so lernst du defin­i­tiv mehr dazu.

Springe zu Lek­tion
01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20
21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40

 

 

Lektion 01

Übung II:

  1. Ma 'eylan, rutxe, nong oeti.
  2. Kaltxì ma frapo. Ayn­garu lu fpom srak? oder:
    Kaltxì frapoya. Ayn­garu lu fpom srak?
  3. Oel ngati kameie, ma tsmukan, ulte ngaru seiyi irayo.

'eylan und tsmukan sind nur eine Per­son (Fre­und, Brud­er) und daher muss ma ver­wen­det wer­den. Bei frapo kann man entwed­er ma oder auch -ya ver­wen­den, weil frapo (jeder/alle [Per­so­n­en]) eine Gruppe von Per­so­n­en ist.

 

 

Lektion 02

Übung I:

  1. moe
  2. mefo
  3. ayn­ga; ayoe
  4. oeng

Übung II:

  1. Er/sie ren­nt.
  2. Ich schwimme.
  3. Du schläf­st.
  4. Ihr wandelt/wandert.
  5. Wir sin­gen.
  6. Sie essen.

Übung III:

  1. Po(an) 'emyu lu.
  2. Nga 'ewan lu.
  3. Po(e) tseo­tu lu.
  4. Lu syuve.
  5. Awnga kanu lu.

 

 

Lektion 03

Übung I:

Oeti ngal kameie.

 

Übung II:

  1. Ich esse den/einen Fisch.
  2. Die bei­den jagen den/einen Yerik.
  3. Die Beute frisst den Thana­tor. — dies ist übri­gens beina­he ein Na'vi-Sprichwort (das orig­i­nale Sprich­wort lautet "taronyut yom smarìl"), was man immer dann ver­wen­den kann, wenn etwas gehörig schief läuft oder zumin­d­est sehr anders als erwartet. ;)
  4. Wir hören die/eine Stimme.
  5. Du triffst/schlägst mich.
  6. Wir sin­gen ein/das Lied.
  7. Du trinkst (das) Wass­er.
  8. Wir bei­de bit­ten um den Bogen.

Übung III:

  1. Pxoeti na'rìngìl lang. → Der Wald liest uns drei. Seit wann kön­nen Wälder so etwas? ;) Gram­matikalisch ist der Satz kor­rekt; jedoch ergibt er keinen Sinn.
  2. Awn­gal vulit kxakx. → kxakx ist intran­si­tiv (vin.) und kann daher nicht mit L&T zusam­men ver­wen­det wer­den; dieser Satz ist so gram­matikalisch falsch.
  3. Mefol kxeyey tser­i­ti. → Mefol kxeyeyti tseri. L&T kön­nen nur an Sub­stan­tive ange­hängt wer­den, hier klebt es aber am Verb tseri. Es müsste an kxeyey ange­hängt wer­den (-> kxeyeyti); die bei­den bemerken den/einen Fehler.

Übung IV:

  1. Ngal prrnenit pom. / prrnen­ti wäre auch kor­rekt.
  2. Awngal kelu­tralit run.
  3. Fo tstun­wi lu. (lu ist vin. und daher kein L&T!)
  4. Oel relit arusikx nìn.
  5. Saw­tute terkup. (terkup ist eben­falls vin.)
  6. 'itanit sa'nokìl nokx. / 'itan­ti wäre auch kor­rekt.

 

 

Lektion 04

Übung I:

yayo → meyayo, pxeyayo, ayyayo
utral → meu­tral, pxeu­tral, ayu­tral
nari → menari, pxe­nari, aynari

 

Übung II:

  1. puk → mefuk, pxe­fuk, (ay)fuk
  2. tsn­gal → mes­n­gal, pxes­n­gal, (ay)sngal
  3. uran → meu­ran, pxeu­ran, ayu­ran
  4. olo' → meo­lo', pxe­o­lo', ayolo'
  5. kil­van → mehil­van, pxe­hil­van, (ay)hilvan
  6. tsahìk → mesahìk, pxe­sahìk, (ay)sahìk
  7. pa'li → mefa'li, pxefa'li, (ay)fa'li
  8. 'eylan → mey­lan, pxey­lan, (ay)eylan
  9. txele → metele, pxetele, (ay)tele

Übung III:

  1. Mefol pxepayoan­git syäp. Mefol pxefayoan­git syep. Die bei­den fan­gen drei Fis­che.
  2. Pxeevi uvan si. Pxevi uvan si. Die drei Kinder spie­len.
  3. Me'sa'nok pängkxo teri aytxele. Mesa'nok pängkxo teri aytele. Die bei­den Müt­ter plaud­ern über The­men.
  4. Ayerikil zeswati yom. Ayyerikìl zeswati yom. Die Yerik(s) essen Gras.
  5. Meyayol tsway­on. Meyayo tsway­on. Die bei­den Vögel fliegen.

Übung IV:

  1. Ayolo'eyktan ultxa si sì pängkxo. Die Klan­führer tre­f­fen sich und plaud­ern.
  2. Wir bei­de (inkl.) essen drei Fis­che. Oen­gal pxe­fayoan­git yom.
  3. Ich will zwei Tey­lu! Oel mesey­lu­ti new!
  4. Ayoel 'eko pxes­rayti trram. Gestern grif­f­en wir drei Dör­fer an.
  5. Tele­teri pängkxo moe. Wir bei­de plaud­ern über Angele­gen­heit­en.

Übung V:

1) b & a) ist falsch wegen nìn ("betra­cht­en, anschauen", nicht "sehen") und der nicht vol­l­zo­ge­nen Leni­tion bei pxe­ven­git.
2) b  a) und c) sind falsch, weil lu ein vin. ist und die "Besitzsch­ablone" ("haben") lu + -ru erfordert.
3) a & a) und b) sind kor­rekt, lediglich die Per­son­al­pronomen unter­schei­den zwis­chen inklu­siv und exk­lu­siv, bei­de bedeuten jedoch "wir". c) ist falsch, weil L+T fehlen, taron ist jedoch vtr. und macht diese Fal­l­en­dun­gen erforder­lich.
4) b  bei a) fehlt ein ' bei 'em, außer­dem ist wut­soti Sin­gu­lar, nicht Plur­al und fo ist nicht in die kor­rek­te Plu­ral­form geset­zt (mefo). c) ist falsch, weil men­ga eben­falls das falsche Per­son­al­pronomen ist.

 

Übung VI:

 

 

Lektion 05

Übung I:

  1. Tsmuke tsmukan tìran kxam­lä na'rìng ulte (mefol) ayu­tralit nìn. Die Schwest­er und der Brud­er wan­deln durch den Wald und (die bei­den) betra­cht­en die Bäume.
    Hier wer­den Brud­er + Schwest­er direkt aufgezählt, also ist richtig. Die zweite Lücke erfordert ulte, weil damit zwei ver­schiedene Aussagen/Sätze ver­bun­den wer­den.
  2. Nan­tangìl palu­lukanìl ultxarun yerik­it. Der Nat­ter­wolf und Thana­tor tre­f­fen zufäl­lig auf einen Yerik.
    Aufzäh­lung von Nan­tang und Palu­lukan, also .
  3. Nga srung si oeru ulte oe irayo si ngaru. Du hil­f­st mir und ich danke dir.
    Verbindung zweier Aussagen/Sätze, also ulte.
  4. Lu oer mipa nan­tangt­syìp ulte 'efu oe nitram nìtx­an. Ich habe einen neuen Hund und füh­le mich sehr glück­lich / bin sehr glück­lich.
    Verbindung zweier Sätze, also ulte.

Übung II:

  1. Sem­pul taron hu 'itan. Der Vater jagt mit dem Sohn.
  2. Pam­rel si po 'upxare­ru pen­sìlfa. Er/sie schreibt eine Nachricht mit einem Stift.
  3. Tsyeyk plltxe Tsu'teyhu. Jake spricht mit Tsu'tey.
  4. Oe 'eylanhu uvan si rumfa. Ich spiele mit einem Fre­und mit Hil­fe eines Balles/mit einem Ball.

 

 

Lektion 06

Übung I:

  1. Pol fìnaer­it näk.
  2. Ayn­gal kil­van­it run.
  3. Frayfr­rnen hahaw.
  4. Peyralìl wutsoti/syuveti 'em.
  5. Ngal tsapa'liti tspang.
  6. Oe hahaw.
  7. Ninatìl tìrolit stawm.
  8. Oe kelku si fìtseng(e).
  9. Frapol tey­lu­ti yom.
  10. Tsat­sen­git 'angt­sìkìl tok.
  11. Ngal tsay­fuk­it inan.
  12. Fraysaronyul fayy­erik­it taron.
  13. Oel tsayy­erik­it taron.

Übung II:

  1. Diese bei­den Kinder malen jene Bilder (4+).
    Tsamevengìl tsayrelit weyn.
  2. Die bei­den Fis­che jagen diese drei Insek­ten und fressen sie.
    Mefayoangìl tsapxehì'angit taron ulte pxefoti yom.
    Beachtet, dass die drei Insek­ten gegessen wer­den, weswe­gen man im zweit­en Teil­satz pxe­foti ein­set­zen muss, und nicht etwa mefoti oder (ay)foti — das Sub­jekt bei­der Teil­sätze sind die bei­den Fis­che. Das gle­iche Prinzip ist auch in Satz 5 zu find­en.
  3. Ich springe und tanze und du singst ein Lied.
    Oe spä srew ulte ngal tìrolit rol.
  4. Ich sehe die schweben­den Berge (Ikn­i­maya) und werde mor­gen dort sein.
    Oel Ikn­i­mayati tse'a ulte trray tsatsengit tok.
  5. Gestern fin­gen wir (exkl.) diese drei Fis­che und bracht­en sie zum Dorf.
    Trram ayoel tsapxefayoangit syep ulte pxe­foti ne tsray zamunge.

Übung III:

1) b) — Fehler in a): tsa-fì-me+ (tsa- und fì- zusam­men funk­tion­iert nicht; entwed­er, oder). Fehler in c): tsay+me+ (tsa+ay+me+ funk­tion­iert nicht; 2x Plu­ral­prä­fix, also entwed­er tsame+ oder tsay+^^).

2) b) & c) — Fehler in a): ulte; tsay- und fay- ver­tauscht.

3) b) & c) — Fehler in a): -a- bei Adjek­tiv­en fehlt; ulte ist falsch.

4) a) & c)ulte kann nicht hin­ten an Wörter ange­hängt wer­den; -a- bei Adjek­tiv fehlt; keine Ahnung, was "faykeyk" sein soll :P

5) b) — Fehler in a): L+T fehlen; -a- bei Adjek­tiv fehlt. Fehler in c): ist falsch.

6) a) — Fehler in b): L-Endung fehlt; fayu ist falsch, si statt . Fehler in c): frayu ist falsch; T-Endung fehlt.

7) b) — Fehler in a): fayoang = diese Fis­che; L+T fehlen. Fehler in c): fayioang = diese Tiere, ulte ist falsch..

 

 

Lektion 07

Übung I:

  1. Du hast eine Tochter.
  2. Er/sie hat einen Bogen.
  3. Wir haben eine Heimat/ein Zuhause.
  4. Die bei­den Vögel haben Futter/Essen.

Übung II:

  1. Dir ist Richtigkeit = Du hast Recht. Ngaru tìyawr ist eine geläu­fige Redewen­dung, um "du hast Recht" zu sagen.
  2. Er/sie bringt meinen Bogen.
  3. Ich sehe seinen/ihren Fisch.
  4. Wir hören ihre Stimme.
  5. Dieser Ort ist unser(er).

Übung III:

  1. Lu pxen­garu uran.
  2. Ayoeyä/awngeyä/ayoengeyä kelu­tral tsawl lu.
  3. Ngal sa'nokit ngeyä tse'a.
  4. Oel (ay)feyä mau­ti­ti yom.
  5. Pxe­veng oeyä 'ewan lu.
  6. Oel tsngalit sem­pulä oeyä hena.

 

 

Lektion 08

Übung I:

"Bitte über­set­zt jene Sätze, die da sind…"

  1. Er küm­mert sich um seinen eige­nen Sohn und umarmt ihn.
  2. Nguzan erzählt der Schwest­er seines eige­nen Fre­un­des einen Witz.
  3. Meine Mut­ter gibt ihrem (wessen genau?) Fre­und zwei wun­der­bare Geschenke.
  4. Ich erbitte deine Hil­fe.
  5. Der Hund der bei­den hat gestern meine bei­den Katzen gebis­sen.

Übung II:

  1. 'itel sa'nokit peyä tse'a. ihre vs. ihre eigene!
  2. 'itanìl sem­pulit sneyä tse'a.
  3. Ngal wut­soti ayoeyä / awngeyä/ayoengeyä yom.
  4. Ngal tskoti sem­pulä ngeyä munge.
  5. Pol 'upxaret karyuä ngeyä nìn.

 

 

Lektion 09

Übung I:

  1. Tsyeyk lu mala taronyu lehrrap.
  2. Eytukan lu koa­ka olo'eyktan a txantslusam/alafyon.
  3. Oel lay­ona uran­it atsewtx tse'a.
  4. Wir hören ihre schöne, har­monis­che Stimme.
  5. Du isst die rote, ver­botene Frucht des Baumes.
  6. Ich habe eine niedliche, schwarze Katze, die gestern zwei Junge/Welpen geboren hat.
  7. Deine vul­gären Worte sind hier ver­boten.

Übung II:

  1. Unsere weise Tsahìk spricht mit ihrem (eige­nen) Ehe­mann über zwei leb­hafte, ver­wirrende Omen.
  2. Die junge Schwest­er meines Fre­un­des träumte gestern von einem schwarz-gel­ben Yerik, der zwei Flügel und ein Horn hat.
  3. Dein Kind zeich­net ein schönes, buntes Bild mit (Hil­fe von) Bunts­tiften die schwarz, gelb, rot/orange, blau/grün und braun sind.
  4. Wir sind die Samen des großen Baumes, dessen Lied in uns ist.

 

 

Lektion 10

Übung I:

  1. Oe kaltxì si ngaru ulte peng ayf­mawnit ngar(u). Ich grüße dich und berichte dir Neuigkeit­en.
  2. 'eylanìl syu­veti tsmukeru tìng. Der Fre­und gibt der Schwest­er Essen.
  3. Ngeyä säf­pìl atx­antsan slan­tire si sì tìtx­en si eltur(u) oeyä. Deine exzel­lente Idee inspiri­ert und inter­essiert mich. ("inspiri­ert und weckt mein Gehirn" — "eltur tìtx­en si" = "das Gehirn weck­en" = inter­es­sant sein)
  4. Kxu­tu wäturu fwìng si sì kxap si. Der Feind demütigt und bedro­ht den Geg­n­er.
  5. Fìt­skxe skxir si venur(u) oeyä. Dieser Stein verletzt/verwundet meinen Fuß.

 

 

Lektion 11

Übung I:

  1. Kanua ìlä saronyu awin, yerik tsuktspangftue lu. → Ìlä han­ua taronyu awin, yerik tsuk­tspang nìftue lu. Laut dem schlauen, schnellen Jäger, ist ein Yerik leicht tötbar/zu töten. — Adpo­si­tio­nen (hier ìlä) kön­nen sich nicht zwis­chen Adjek­tiv und dazuge­hörigem Sub­stan­tiv zwän­gen; es muss entwed­er vor dem Adjek­tiv-Sub­stan­tiv-Grüp­pchen ste­hen oder direkt an das Sub­stan­tiv ange­hängt wer­den.
  2. Palulukanìl taronyu­ti nongspe'win kxamna'rìng. Der Thana­tor ver­fol­gt den Jäger schnell durch den Wald. — Keine Fehler, der Satz ist so dur­chaus kor­rekt :P
  3. Awnga tsre'i rum ne ngaru. → Awn­gal tsre'i rumit ne nga. / Awn­gal tsre'i rumit ngaru. Wir wer­fen dir den Ball zu.tsre'i ist vtr. und erfordert L+T; entwed­er ne oder -ru, bei­des zusam­men ist dop­pelt gemop­pelt und inko­r­rekt.
  4. Tsawke atunza'u nìk'ong. Die rote/orangene Sonne geht langsam auf. — Keine Fehler im Satz ver­steckt :P
  5. Oe ngahu 'awsiteng pamtseo si auftu nìwok. → Oe ngahu 'awsiteng pamt­seo si aufa nìwok. Ich musiziere zusam­men mit dir laut mit Hilfe/auf ein­er Trom­mel.ftu war die falsche Adpo­si­tion, fa ist kor­rekt.

 

 

Lektion 12

Übung II:

  1. sl<>ele, z.B. slamele
  2. '<>efu, z.B. 'ìme­fu
  3. t<>ìran, z.B. tìyìran
  4. p<>lltxe, z.B. paylltxe
  5. tsp<>ang, z.B. tspa­mang
  6. r<>ol, z.B. rìmol
  7. t<>ul, z.B. tìyul
  8. fm<>i, z.B. fmayi
  9. irayo s<>i, z.B. irayo sami
  10. ätxäle s<>i, z.B. ätxäle sìmi
  11. sl<>a'tsu, z.B. slìya'tsu
  12. sk<>a'a, z.B. skaya'a
  13. z<>a'u, z.B. zama'u
  14. s<>ìlpey, z.B. sìmìlpey
  15. ts<>eri, z.B. tsìy­eri

Übung III:

  1. Po(e) hama­haw nìmwey mì nivi sneyä. (mì nivi oder nivimì)
  2. Trram nìmweypey oel nan­tan­git atun t(am)aron.
  3. Samunu tsmuka­nur oeyä rima ikran sneyä.
  4. Näch­ste Woche wer­den wir lei­den­schaftlich üben/trainieren.
  5. Ich werde bald diese frem­den Him­mels­men­schen töten.
  6. Wir wer­den im schwarzen Fluss schwim­men. Achtung — Fluss, nicht Flüsse!
  7. Wir ver­trieben die bösen Him­mels­men­schen und sie kehrten zur Erde zurück.

Übung IV:

Hunger

Einst klet­terten ein weib­lich­es Syaksyuk (Pro­le­muris) und sein Junges, welche im Wald lebten, auf einen alten Baum.
Die bei­den aßen die Früchte des Baumes, als sie plöt­zlich einen Na'vi-Jäger bemerk­ten. Er über­querte leise einen Fluss, um ein Yerik zu ver­fol­gen.
Vielle­icht hat­te der Stamm des Jägers auch Hunger, wie das Syaksyuk und sein Junges.

(Nicht vergessen; Zeit­in­fixe muss man nicht wieder­holen, sofern der Zeitrah­men des Kon­texts durch die vor­ange­gan­gene Ver­wen­dung eines Zeit­in­fix­es oder anderen zeit­be­zo­ge­nen Worten bere­its etabliert wurde.)

 

 

 

Lektion 13

Übung I:

1) c) — Fehler in a): k<ìry>ä = bald am gehen sein wer­den. Fehler in b): k<arm>ä = am gehen gewe­sen sein. — c) und somit ist k<aly>ä hier richtig, weil = gegan­gen sein wer­den.

2) b) & c) —  Fehler in a): skxir ke s<imv>i = wäre nicht ver­wun­det wor­den. b) skxir ke s<irv>i spiegelt hier am besten die Bedeu­tung des deutschen Satzes wieder, weil = wäre gegen­wär­tig (anhaltende/unabgeschlossene Hand­lung) nicht ver­let­zt. c) geht auch in Ord­nung, weil skxir ke s<iv>i = wäre nicht ver­wun­det.

3) a) & b) — Fehler in c): sunu ohne <iv> = mir gefällt, nicht "mir würde gefall­en"; dafür wird hier der Subjunktiv/Konjunktiv <iv> benötigt.

4) b) — Fehler in a): '<am>em = kochte, nicht "gekocht haben"; h<ol>ahaw = geschlafen haben, nicht "am schlafen gewe­sen sein". Fehler in c): '<ay>em = kochen wer­den; h<er>ahaw = am schlafen sein.

5) b) — da der Sprech­er hier davon aus­ge­ht (Vermutung/Schlussfolgerung), dass der ange­sproch­enen Per­son das Fliegen gefall­en wird/könnte, wird <ats> benötigt; a) <iv> und c) <ay> geben diese Bedeu­tung nicht aus­re­ichend wieder, im Gegen­teil: b) klingt hier mehr wie ein Befehl bzw. eine Hoff­nung, also "Möge es dir gefall­en mit­tels Ikran zu fliegen!" und c) klingt nach ein­er Fest­stel­lung, was aber sin­ngemäß hier nicht möglich bzw. sin­nvoll ist, da der Sprech­er ja nur ver­muten kann, ob es der betr­e­f­fend­en Per­son gefall­en kön­nte oder nicht.

6) c)<awn>, also Par­tizip pas­siv, ist hier kor­rekt. a) würde bedeuten "der jagende Yerik" (Par­tizip aktiv); b) ergibt über­haupt keinen Sinn, denn hier wurde <ats> einge­fügt und das Verb den­noch mit­tels -a- als ver­meintlich­es Adjek­tiv ver­wen­det. Funk­tion­iert so natür­lich nicht.

7) a) — Fehler in b): <ei> bzw. hier <eiy> impliziert, dass der Sprech­er sich über die Kopf­schmerzen freut… ist gram­matikalisch nicht falsch, aber wer freut sich schon über Kopf­schmerzen? ;) Außer­dem ergibt es wenig Sinn <eyk> in einem bere­its tran­si­tiv­en Verb zu ver­wen­den. — Fehler in c): <isy> ist an sich schon nicht kor­rekt, es müsste entwed­er <ìsy> oder <asy> sein, doch bei­de wür­den hier bedeuten, dass der Sprech­er vorhat, dass sein Kopf (bald) schmerzen wird — aber das ergibt wed­er generell viel Sinn, noch wäre es inhaltlich sin­nvoll, denn <ìsy>/<asy> funk­tion­iert nur bei Hand­lun­gen, auf die man selb­st Ein­fluss nehmen bzw. die man selb­st aus­führen kann. Dass der Kopf schmerzt zählt eher nicht so zu dieser Art von Hand­lung.
Davon ergibt <äp> im zweit­en Satz genau­so wenig Sinn bzw. ist inko­r­rekt, da <äp> reflex­iv ist und Ver­ben intran­si­tiv macht, hier kann es also kein anderes Ziel der Hand­lung geben als das Sub­jekt selb­st.

8) a) — b) ergibt hier auch noch Sinn, ist aber nicht so nahe an der Bedeu­tung des Aus­gangssatzes dran wie a). b), also oeyä tsmukan­it fkol t<am>akuk = "Man traf meinen Brud­er" = "Mein Brud­er wurde getrof­fen", nicht "mein Brud­er ist getrof­fen wor­den".
Fehler in c): Hier fehlt der durch Infixe etablierte Zeitrah­men; "Während des Krieges gegen die Him­mels­men­schen wird mein Brud­er getrof­fen und fällt von seinem Ikran" (Gegen­wart).

9) c) — Fehler in a): muntxa s<ol><eiy>i = hat geheiratet und ich freue mich darüber. Fehler in b): muntxa s<er><äng>i = heiratet ("ger­ade"; unabgeschlossene Hand­lung) und ich finde das nicht toll.

10) a) & c) — Fehler in b): trram = gestern, also würde der Satz in Gänze bedeuten "Gestern wur­dest du zu einem Jäger und ich finde das toll".
a) und c) sind bei­de kor­rekt, weil man Zeit­in­fixe nicht unbe­d­ingt braucht, wenn der Zeitrah­men durch Wörter wie trray bere­its geset­zt wurde, sie aber den­noch ver­wen­den kann.

 

Übung II:

  1. Er wird das Tal­ioang gejagt haben (und ich freue mich darüber).
    Pol tal­ioan­git tal­yareion. → t<aly>ar<ei>on
  2. Während sie im Meer am schwim­men war, sah sie ein Ilu.
    Tengkrr po mì tampay/txampaymì slaryele, (pol) ilu­ti tsole'a. → sl<ary>ele, ts<ol>e'a
  3. Mäungea hat­te mit ihrer Tochter im Wald anscheinend Früchte gesam­melt.
    Mäungeal 'ite­hu sneyä aymau­ti­ti tso­lat­sawn mì na'rìng. → ts<ol><ats>awn

    Auch ok: ts<aly><ats>awn — oder die generelle Ver­wen­dung von starsìm anstelle von tsawn; wobei tsawn sich jedoch direkt auf das Ernten/Pflücken von natür­lich gewach­se­nen Nahrungsmit­teln bezieht (egal ob das Sam­meln von Beeren, Frücht­en etc. im Wald oder das Ein­brin­gen der Ernte auf dem Feld).
  4. Taramirä ver­an­lasst Oku' dazu sein­er (eige­nen) Schwest­er zu helfen.
    Taramiräl Oku'it tsmukeru sneyä srung seyki. → srung s<eyk>i
  5. Der Clan­führer, Ekrol, hat­te die Tsahìk dazu ver­an­lasst, zu Eywa zu beten.
    Olo'eyktanìl alu Ekrol tsahìkit Eywaru eykola­ho. → <eyk><ol>aho
    Auch ok: <eyk><aly>aho
  6. Txo saronyu fl<iyev>ä, ftx­ozä s<ay><eiy>i awnga.
    Falls die Jäger erfol­gre­ich sein wer­den, wer­den wir feiern :D
  7. Kekem a eltur tìtx­en s<irv>i ke l<ol>en ta hama alo a t<ol>ok fìt­sen­git oel.
    Nichts, das inter­es­sant wäre, ist passiert seit dem let­zten Mal, an dem ich hier war.
  8. Tìleymìl t<awn>aron-a yay­oä a nan­tangìl t<ol>aron palu­lukan­it a-h<us>ahaw tìtx­en s<eyk><ol><äng>i.
    Der Ruf des gejagten Vogels, welch­er von einem Nan­tang gejagt wurde, hat den schlafend­en Palu­lukan geweckt :(
  9. Torukìl Taru­ti t<eyk><ol>erk<äng>up ulte tokxìt klly<ay>em tsahìkìl ayoeyä.
    Toruk hat Taru dazu ver­an­lasst zu ster­ben ("getötet") :( und unsere Tsahìk wird den Kör­p­er beerdi­gen.
  10. Renal r<ol><ei>un tskoti a Neotìl h<ol><äng>an.
    Rena hat den Bogen, den Neot ver­loren hat :(, gefun­den :)

 

 

Lektion 14

Übung I:

Ich weiß, dass ihr glaubt, dass er/sie denkt, dass ich dieses Wort namens "lumpe" has­se.

Übung II:

  1. Uns ist die Notwendigkeit, welche ist: mehr ler­nen. Wir müssen mehr ler­nen.
  2. Entschuldigung, ich will diese Unter­hal­tung von euch bei­den nicht unter­brechen.
  3. Neytiri hat Jake den Weg, welch­er ist: zu jagen/man jagt, gezeigt. Neytiri hat Jake gezeigt, wie man jagt.
  4. Ich küm­mere mich darum/ich bin ver­ant­wortlich dafür, dass die Kinder (etwas) über die Pflanzen des Waldes ler­nen.
  5. Das kluge, nette Kind umarmt :-) den müden Ikran, der sich fürchtet.

Übung III:

  1. Ich denke, dass ihr ver­ste­hen kön­nt.
  2. Diese Sache, welche ist: sich ruhig und glück­lich zu fühlen in ein­er neuen Umge­bung dauert, also müssen wir bei­de geduldig sein. / Sich in ein­er neuen Umge­bung ruhig und glück­lich zu fühlen braucht Zeit, also müssen wir bei­de uns gedulden.
  3. Fpìl oel futa ngal ayre­lit alor/anarlor weyn.
  4. Wir denken, dass wir dich ken­nen.
  5. Ngeyä sa'nokìl new futa trray nga kä ne numt­seng sì nume nìlt­san.
  6. Fwa nume sì kar oeru teya si.

 

 

Lektion 15

 

 

Lektion 16

 

 

Lektion 17

 

 

Lektion 18

 

 

Lektion 19

 

 

Lektion 20

 

 

Lektion 21

Übung I:

a. 100
ein­hun­dert Tiere
das ein­hun­dert­ste Tier
zamt­sìvosìng
zamt­sìvosìn­ga ioang / ioang azamt­sìvosìng
zamt­sìvosìvea ioang / ioang azamt­sìvosìve
b. 67
siebe­nund­sechzig Büch­er
das siebe­nund­sechzig­ste Buch
zam­pey
zam­peya puk / puk azam­pey
zam­peyvea puk / puk azam­peyve
c. 15
fün­fzehn Steine
der fün­fzehnte Stein
vohin
vohi­na tskxe / tskxe avo­hin
vohivea tskxe / tskxe avo­hive
d. 26
sech­sundzwanzig Äste
der sech­sundzwanzig­ste Ast
pxevo­mun
pxevo­mu­na vul / vul apx­evo­mun
pxevo­mu­vea vul / vul apx­evo­muve
e. 573
fünfhun­der­tund­dreiund­siebzig Jahre
das fünfhun­der­tund­dreiund­siebzig­ste Jahr
vozamkivom­rr
vozamkivom­r­ra zìsìt / zìsìt avozamkivom­rr
vozamkivom­r­rvea zìsìt / zìsìt avosamkivom­r­rve

 

 

Lektion 22

Übung I:

Siva ko! → Lasst es uns ange­hen! Lasst uns uns der Her­aus­forderung stellen!
Tskx­ekeng si ko! → Lasst uns üben/trainieren!
Ftx­ozä sivi ko! → Lasst uns feiern!
Nume ko! → Lasst uns ler­nen!

 

 

Lektion 23

 

 

Lektion 24

 

 

Lektion 25

 

 

Lektion 26

 

 

Lektion 27

 

 

Lektion 28

 

 

Lektion 29

 

 

Lektion 30

Übung I:

Haiku Nr.1 von Ezy Ryder:
Lo.la.tem o.e. (5)
Swey.lu fwa tsa.kem so.li. (7)
Slä, sra.ke nim.vew? (5)
Über­set­zung:
Ich habe mich verän­dert.

Es ist das beste das getan zu haben.
Aber, hätte man/ich das gewollt?
Haiku Nr.2 von BlueElf:
Mrr.trr 'o.li.'a. (5)
.'i.'a! Tsun tsi.vu.rokx (7)
fko vay trr.'aw.ve. (5)
Über­set­zung:
Die Woche ist geen­det.
Endlich! Kann entspan­nen
man bis Son­ntag.
Haiku Nr.3 von 阿波:
Nge.yä flaw.mit oel (5)
'e.ram.pe.i.yi nì.flrr, (7)
Ta.'le.ngit ze.rìm. (5)
-
Swaw 'i..ngi.a, (5)
.txaw ne.ki.fkey oe.yä, (7)
A tsat ngal ke tok. (5)
-
Slä zir a.hew.ne (5)
'e..'e.i.awn nì.yol, (7)
Na ke new txil.vìng. (5)
Über­set­zung:
Deine Wange ich
berühre auf san­fte Weise,
spüre die Haut.
-
Der Moment endet :(,
ich kehre zu mein­er Welt zurück,
in der du nicht bist.
-
Aber die weiche Tex­tur
ver­weilt für kurze Zeit :),
als ob sie nicht ver­lassen wollen würde.
Haiku Nr.4 von EanaU­nil:
Tse.o lu rey.pay. (5)
Fwa weyn sye.ha le.i.u, (7)
ma rel.tse.o.tu. (5)
Über­set­zung:
Kun­st ist Blut.
Zu zeich­nen ist Atem,
Kün­stler.

 

 

 

Lektion 31

 

 

Lektion 32

 

 

Lektion 33

 

 

Lektion 34

 

 

Lektion 35

 

 

Lektion 36

Dik­tat #1 — Zìsìkrr atx­awewWin­ter

Her­wì zup sìn ayvul na'rìngä.
wotx fkan lor.
Fko ke tsun tsive'a ayioan­git a pey vay fwa yafkeyk sunu for.
Ayopin lu meyp.
Fra'u set lu teyr fu ngul.

Fko ke tsun fya'oti rivun.
Lu lehrrap fwa tivul.
Fko ke tsun nìlkef­tang hiva­haw, talu­na syu­rati fkol kin.
Fko ke tsun slivele mì hìl­van ulte wewa hufwe tul nìwin.
Sute­ol ala­he lahea yafkeyk­it nul­nivew.
Slä mi sunu oeru fìzìsìkrr awew.
Der Schnee fällt auf die Äste des Waldes.
Es ist durch und durch wun­der­schön.
Man kann die Tiere nicht sehen, die warten, bis ihnen das Wet­ter gefällt.
Die Far­ben sind schwach.
Alles ist jet­zt weiß oder grau.
Man kann den Weg nicht find­en.
Es ist gefährlich zu ren­nen.
Man kann nicht genug schlafen, denn jed­er braucht Energie.
Man kann nicht im Fluss schwim­men und der kalte Wind rennt/weht schnell.
Alle anderen bevorzugen/wollen lieber anderes Wet­ter.
Aber mir gefällt diese kalte Jahreszeit immernoch/nach wie vor.

 

Dik­tat #2 — 

 

Dik­tat #3 — 

 

 

Lektion 37

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.